Die LINKE. Münster solidarisiert sich mit den Betroffenen
Die Linke. Münster solidarisiert sich mit dem von Mord bedrohten
Kreissprecher der LINKEN. Borken, Rainer Sauer. Seit Samstag, den 10. Mai,
kursiert im Internet ein Video, in dem zum Mord an dem Antifaschisten
Rainer Sauer aufgerufen wird. In einem dreiminütigen Filmbeitrag wird
zunächst sein Konterfei gezeigt, dann erscheint ein Maschinengewehr, dazu
im Hintergrund Hetzmusik mit eindeutigen Texten. Auch persönliche Daten
werden eingeblendet.
In dieser bedrohlichen Situation sprach Die LINKE. Münster auf Ihrer
Mitgliederversammlung geschlossen ihre Solidarität für Rainer Sauer aus
und unterstützt den Aktionsaufruf für Rainer Sauer auf der Homepage
www.kein-fussbreit-den-faschisten.de.
Dirk Habermann, Mitglied des geschäftsführenden Kreisvorstandes, erklärt
dazu: "Der
Mordaufruf gegen Rainer Sauer ist der Höhepunkt einer neofaschistischen
Hetzjagd. In diesen Zeiten ist Solidarität mit den Betroffenen ein Gebot
der Stunde. Es kann jede und jeden treffen."
Rainer Sauer, Gewerkschaftsaktivist und bekennender Antifaschist stellte
sich bereits in der Vergangenheit den braunen Terror in Bocholt entgegen:
Als Neo-Nazis für den 8. September 2007 eine Demonstration in Bocholt
ankündigten, organisierte die von Rainer Sauer gegründete Bürgerinitiative
eine Gegendemonstration, an der sich über 2.000 Menschen in der rund
75.000 Einwohnerstadt beteiligten. Zugleich sammelte die Initiative über
4000 Unterschriften für ein Verbot der NPD.